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H520 - Zusammenbruch der Stromversorgung in 45 Meter Höhe - Absturz - Totalschaden

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    • Ja, hab mich beim H Plus auch auf das zukunftsweisende und vor allem sichere Flugmodell verlassen, wie es bei Google und Co angepriesen wird. Aber da du und ich vermutlich nicht die einzigen sind, wo so ein Ding unerklärlich vom Himmel fällt, scheint dem ja nicht so zu sein. Und bei 1500 bis über 3000 Euro bei der H Plus und H 520 Serie, möchte ich schon einen ordentlichen Kundenservice erwarten. Das ist als wenn du ein neues Auto kaufst und bei jeder Serviceleistung wird dir erzählt, das ist ein Anwenderfehler. Man müsste da fast mal ein Fernsehteam hinschicken. Wie gesagt, war mit der Q500 eigentlich zufrieden und wollte in der Hoffnung eines schnellen Typ Ratings zum H Plus wechseln, bis der Spass bei 12:22 min aufhörte und die 1.489 Euro am Boden zerschellten. Selbst wenn ich nun ein Ersatzgerät bekommen sollte, wird immer ein Geschmäckle bei jedem Flug dabei sein. Vielleicht sollte Yuneec noch Notfallschirme einbauen.
    • Leider scheint sich die Geschichte mit den plötzlichen und unerklärlichen Abstürzen durch die ganze Hexa Serie der Yuneec Kopter zu ziehen. Hatte mit meinem Typhoon H vor 2 Jahren ja genau dieselbe Erfahrung gemacht. Absturz aus heiterem Himmel nach wenigen Minuten trotz vollgeladenem Akku. Eine vernünftige Erklärung konnte damals von Yuneec auch niemand liefern. Schade dass man immer noch an denselben Krankheiten leidet. Ich habe mich mangels bezahlbaren Alternativen im Bereich Wärmebildkopter dieses Jahr trotzdem wieder für einen Hexa von Yuneec entschieden und hatte prompt wieder Probleme mit meinem H520 bevor ich das erste Mal in der Luft war. Hätte mein Händler den Kopter nicht ungefragt gegen einen Neuen ausgetauscht und wäre dieser bis jetzt nicht perfekt geflogen würde ich heute definitiv keinen Yuneec Kopter mehr besitzen. Und so wie es ausschaut wird es leider nicht besser und der Yuneec Service in Zukunft für Private eher noch schlechter als er ohnehin schon ist. Ich bin wirklich gespannt wie die Geschichte mit Yuneec weitergeht, habe aber ein eher schlechtes Gefühl bei der Sache.
      Kopter UND Hirn einschalten beim fliegen...
    • Ja, die Hoffnung habe ich auch bei meinem, deshalb ging er heute zum Händler zurück mit hoffentlich verständlicher Erklärung und Flight-Log-Auswertung, dass kein Pilotenfehler vorlag. Der Händler ist vermutlich ehr auf zufriedene Kunden angewiesen, als Yuneec. Deshalb hoffe ich auch auf einen unkomplizierten Umtausch, zumal hier ja noch eine Ratenzahlung läuft.
      Wie gesagt, können Probleme immer mal wieder auftreten, nur dann muss ich als Hersteller darauf reagieren, wenn zig H Kopter einfach mal vom Himmel fallen. Es sind nunmal keine Spielzeugdrohnen für 99 Euro, im Gegenteil, die H 520 Serie ist ja sogar für den professionellen BOS Bereich zur Vermisstensuche und zur Lokalisierung von Glutnestern ect konzipiert, und wenn da mal so ein 2000 kg-Gerät vom Himmel fällt, weil Yuneec nichts interessiert und alles aussitzt, ist es nicht mehr lustig.
      Wenn mir als Hersteller zig solcher gleichen Vorfälle bekannt sind, müsste ich auch mal darauf reagieren und nicht schauen, wie ich dem Piloten fehlerhaftes Versagen unterjubeln kann. Das ist im Moment alles materiell, aber wenn wirklich mal der erste gesundheitlich zu Schaden kam. vielleicht wacht dann der eine oder andere dort auf, spätestens wenn die Medien Yuneec die Bude einrennen, weil Fehler bekannt waren, aber nicht darauf reagiert wurde. Man nennt das dann glaub ich groben Vorsatz golly
    • hmarcus schrieb:

      Ja, hab mich beim H Plus auch auf das zukunftsweisende und vor allem sichere Flugmodell verlassen, wie es bei Google und Co angepriesen wird. Aber da du und ich vermutlich nicht die einzigen sind, wo so ein Ding unerklärlich vom Himmel fällt, scheint dem ja nicht so zu sein. Und bei 1500 bis über 3000 Euro bei der H Plus und H 520 Serie, möchte ich schon einen ordentlichen Kundenservice erwarten. Das ist als wenn du ein neues Auto kaufst und bei jeder Serviceleistung wird dir erzählt, das ist ein Anwenderfehler. Man müsste da fast mal ein Fernsehteam hinschicken. Wie gesagt, war mit der Q500 eigentlich zufrieden und wollte in der Hoffnung eines schnellen Typ Ratings zum H Plus wechseln, bis der Spass bei 12:22 min aufhörte und die 1.489 Euro am Boden zerschellten. Selbst wenn ich nun ein Ersatzgerät bekommen sollte, wird immer ein Geschmäckle bei jedem Flug dabei sein. Vielleicht sollte Yuneec noch Notfallschirme einbauen.
      Ich möchte einmal zu bedenken geben, dass man hier nicht alles über einen Kamm scheren kann.
      Das sind meiner Meinung nach Einzelfälle, wo auch jeder einzelne Fall anders sein kann, ganz gleich, was hier die Telemetrie sagt.
      Wenn beispielsweise 1000 Copter eines Typs verkauft werden, fallen nicht alle 1000 vom Himmel.
      Hier im Forum und sicherlich auch in anderen wird dann die Problematik angesprochen, von den Betroffenen und die, deren Copter soweit fliegt, können zum Thema nichts beitragen, weil es aus deren Sicht nichts zu diesem Thema zu sagen gibt.

      Obgleich ein Hexacopter Aufgrund seiner Bauart eine gewissen Redundanz bei ganz spezifischen Ereignissen hat, die nicht gleich zum Absturz führen wurde auch im Forum bereits mehrmals beschrieben und ist mir ebenfalls schon 2-3 mal passiert.
      Mit Notfallschirmen hat Yuneec bereits experimentiert, kannst Du Dir auf YouTube anschauen.

      Jedes Flugmodell, ob nun Yuneec, DJI, Parrot, Hubsan oder sonst welche werden, wenn sie in der Luft sind und die Spannungsversorgung abbricht, den Weg Richtung Boden nehmen mit 9,81m/s², das betrofft generell jedes Objekt, was in der Luft ist und deren Fläche nicht größer als das Gewicht ist.
      Was sollen die Teile denn machen, auf Eingabe warten? Nen Copter ist kein Fernseher, der einfach aus geht.

      Ich bedauere die Vorfälle und ich kann hier meinerseits leider nicht sehr viel tun und ich kann auch Euren Unmut verstehen.

      Dennoch kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass die Hexacopter - Reihe sehr zuverlässig ist.
      Und ich habe sie alle und mehrfach:
      • 2x Typhoon H (1x mit RealSense)
      • 1Tornado H920 Plus
      • 1x H520
      • 2x Typhoon H Plus (1x mit RealSense)
      wovon keiner wegen eines technischen Defektes vom Himmel gefallen ist, lediglich zwei Unfälle, wobei der Pilot die Fehlerquelle war.

      Gruß
      Fan Tho Mass
      Hier meine neuste Videosreihe:
      NEU: Yuneec - Typhoon H Plus
      • ja, deshalb versuch ich es auch mit einem zweiten Modell, in der Hoffnung, dass dies fehlerfrei läuft und vorausgesetzt, es wird als technischer Fehler auch anerkannt. Im Lieferumfang war ja auch die zusätzliche 5,8 GHz Antenne, nutzt ihr die oder den Pilzkopf? Bzw wo liegt der eigentliche Unterschied?
    • Hallo Thomas,

      Dein Engagement für Yuneec in allen Ehren, aber ich kann mich nicht des Eindrucks erwähren, das es sich hier um eine Häufung handelt. Alle diese Fälle zusammen als Einzelfälle zu subsumieren ist, in meinen Augen, Augenwischerei.

      Eben aus dem von Dir angeführten Grund, das eine Drohne bei Stromausfall nicht einfach rechts heran fahren kann, wie ein Auto, sondern der Schwerkraft gehorchend zu Boden fällt. Wenn so etwas unvermittelt, ich übertreibe jetzt bewußt, immer wieder passieren kann, halte ich dies für Gefährlich ... Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn mein H520 aus 45m Höhe jemandem auf den Kopf gefallen wäre.

      Hier fände ich es im Sinne der Sicherheit notwendig und auch in der Verantwortung des Herstellers die Ursache zu klären und auch zu beheben.
      Mögliche Schwachstellen eines Produkte zu beheben und in ein Sicherheitsmerkmal umzuwandeln, wird auch von den Kunde honoriert und läßt sich auch marketingtechnisch verwenden.

      Dies ist die eine Seite, die andere Seite ist, wie man mit soetwas umgeht und wie man mit dem Kunden kommuniziert. Oftmals ist dies für den Kunden wichtiger, als die Einzelheiten der Einigung.

      Dafür zu sorgen, dass sich der Kunde nicht im Mindesten ernst genomme fühlt, ihm nicht zugehört wird, seine Fragen schlicht ignoriert werden. Nach dem Motto eigentlich egal, was passiert war, es ist ein Anwenderfehler, auch wenn wir ihn weder belegen können, noch es Hinweise gibt und letztendlich auch jeglichen Gesprächsversuch im Keim zu ersticken, gehören sicher nicht zu den geschicktesten Verfahrensweisen in Sachen Kommunikation mit dem Kunden.

      Eine geschickte Kommunikation mit dem Kunden und auch ein gewisses Fingerspitzengefühl, haben schon aus manchem "stinksauren" Kunden einen zufriedenen Stammkunden gemacht. Ich rede hier nicht von 100% Kostenfreien Ersatz. Der Kunde möchte sich gut behandelt, zumindest ernst genommen fühlen.

      Gruss Marc
      Analog zum Segeln: Kamera und Rotorbruch rofl rofl

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mc-Murph ()

    • Ich sehe das ganz klar wie Marc und wenn man die zahlreichen Geschichten objektiv und nüchtern betrachtet kann man nur zu dem Schluss kommen. Es bringt ja niemandem was Probleme einfach unter den Tisch zu kehren oder weg zu diskutieren, am allerwenigsten uns zahlenden Kunden. Dass andere Kopter oder Marken im Verhältnis genau so oft von Problemen betroffen sind sehe ich definitiv und ganz klar nicht so. Da kann ich einfach auch aus eigener, langjähriger Erfahrung berichten. Und wer die Berichte in verschiedenen Foren betrachtet kann man nur zum Schluss kommen dass Yuneec Kopter überdurchschnittlich oft aus- oder wie hier jetzt öfters schon gelesen einfach vom Himmel fallen. Ich habe hier zwei Probleme: 1. Anscheinend kann niemand genau sagen, nicht mal Yuneec selbst, was die Ursache für diese Abstürze ist. 2. Die Reaktion von Yuneec auf solche Vorfälle ohne dass man den Fehler klar zuordnen kann. Und ich weiss nicht was mich mehr erschreckt, Punkt 1 oder Punkt 2. Man sollte wirklich langsam aufhören Fehler immer wieder schön reden zu wollen und die Probleme aktiv angehen. Sonst war's das dann wirklich langsam mit Yuneec, zumindest in diesem Bereich.
      Kopter UND Hirn einschalten beim fliegen...
    • Ich bin in einer ähnlichen Situation. Absturz des H520 aus 25m nach plötzlichem Stromunterbruch, Schrott. Alles an Yuneec geschickt. LOG-File enthielt keine Auffälligkeiten oder Hinweise auf Pilotenfehler. Folgende Antwort erhalten:

      Hallo!
      Die Garantie verfällt nicht. Sie erstreckt sich jedoch nur über Material- und/oder Herstellungsfehler, die bei Kauf vorliegen. Das ist hier leider nicht der Fall, denn sonst hätte das Produkt nicht 6 Monate ohne Probleme funktionieren können.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Ihr Yuneec Service Team

      Alles über den Händler abgewickelt. Für mich qualifiziert sich Yuneec damit selbst. Ich werde von denen keine Drohen mehr kaufen. Schade für den Rest der Ausrüstung, aber das Risiko gehe ich nicht nochmals ein. Ein Softwareupdate kommt für die offenbar als Fehlerursache gar nicht in Betracht.
      Zum Glück wurden keine Personen oder fremdes Eigentum beschädigt.

      Gruss Börni
    • Hallo Börni,

      die Antwort ist nicht nur ungeschickt sondern auch noch frech.
      Aber Yuneec wird schon sehen, wohin ein solcher Umgang mit dem Kunden führt ...

      War auch mein letzter Copter von Yuneec .... werd mal schauen, was ich mit dem restlichen Zubehör mache ... Schade, aber Yuneec hat sich selber aus dem Rennen geschossen ...

      Gruß Marc
      Analog zum Segeln: Kamera und Rotorbruch rofl rofl
    • Ich habe nun auch 4 Kopter von Yuneec ohne ein Problem. Was aber in letzter Zeit so passiert ist sicherlich nicht normal und das kann man auch nicht weg diskutieren. Kann auch an den Akkus liegen, seit einen halben Jahr gibt es für alle H Typen keine Akkus mehr. Gerade beim H520 der als kommerzionelles Produkt angeboten wird. Wer kauft sich denn da die neue Kamera fuer
      11 T€ mit den Risiko eines Totalschaden. Vieleicht ist aus diesen Grund die Orange Signalfarbe gewählt, damit man bei einen Absturz den H besser sieht und noch ausweichen kann.
      Sind alles Zeichen das es wohl mit Yuneec Berg ab geht.
      Gruss Perfi
      Rot ist Blau und Plus ist Minus!