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Panik tyhoon kommt nicht mehr runter

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    • Panik tyhoon kommt nicht mehr runter

      Hallo Leute, bin vorhin zweite Mal meine Typhooh geflogen .
      Als ich ungefähr bei 70 m war kam sie nur noch sporadisch immer wieder ein wenig herunter. Auf den Steuerknüppel nach unten hat sie nicht reagiert. Ich habe versucht alle Systeme und Schalter an und auszumachen nichts hat funktioniert. Zum Glück hatte ich im Internet gesehen dass man durch kurzes Drücken des Motor stopp Knopfes die Drohne herunter bekommt. Komischerweise musste ich länger als als ich ungefähr bei 70 m war kam sie nur noch sporadisch immer wieder ein wenig herunter. Auf den Steuerknüppel nach unten hat sie nicht reagiert. Ich habe versucht alle Systeme und Schalter an und auszumachen nichts hat funktioniert. Zum Glück hatte ich im Internet gesehen dass man durch kurzes Drücken des Motor stopp Knopfes die Drohne herunter bekommt. Als sie kurz vor dem Boden war konnte ich normal landen!
      Was war das?
      Die unterhose kann ich auf jedenfall wegwerfen
    • Hallo Steini,
      Danke!
      Ich hab nen typhoon H Pro Real Sense.
      Ist gebraucht. Habe nach angabe von einem forumsmitglied ein neues Modell Angelegt weil man ja nicht weiß was der Vorbesitzer gemacht hat!
      Gestern beim ersten flug kippte er bei der ersten landung ! Zum glück hatte ich den finger schon aufm roten knopf. Das war heute mittag beim 2ten akku. Kompass kalibrierung habe ich gemacht
    • Ja ich kanns dir gerne schicken!
      Ich war total geschockt ich weis nicht mal mehr was alles an war aber das war von jetzt auf nachher ohne das icj was umgestellt habe! Ich habe auch da video davon wo man soet das er nur hüpfenderweise runterkam und dann stehen blieb! Hast du ne email adresse? Das video kann ich auf youtube hochladen!
    • Danke für die FlightLogs. Leider kann ich nichts Auffälliges entdecken. Du gibst das Kommando zum Sinken (Throttle down) und er sinkt brav von 100m auf 32m. Dann fängst du an den roten Knopf zu drücken und das Sinken verlangsamt sich etwas (wegen der Pausen). Er kommt aber weiter herunter.
      ScreenshotSchnellanalyse_1.png
      Dann schaltest du von Angle in den Smartmode um und der Kopter stellt 'Follow-me' ein. Zu folgen gibts aber nix, denn er ist im Prinzip immer direkt über dir. Das gibt Halsstarre.
      Weiter Sinken mit schnellerer Folge des roten Knopfes bis zur Landung. Dieses Mal sinkte er aber schneller. Da sind ein paar längere Drücker dabei, wo mir vor Schreck das Herz stehen bleibt. Auch ein Absturz aus 15m Höhe endet mit einem Scheppern.

      Auffällig ist, dass er relativ konstant mit 1,2m/s sinkt. Das erscheint mir wenig. Frage: Hase oder Schildkröte und wie war der Wind? In 100m Höhe kann es windmäßig übrigens ganz anders aussehen, als am Boden. Beim senkrechten Sinken fliegt er immer in seinen eigenen Downwash hinein. Vielleicht verlangsamt das bei Wind das Sinken.

      Fazit: Nicht ungeduldig sein, der kommt schon runter. Bei 100m und dirkt über sich sieht man das nicht sofort. Das dauert schon bis der Punkt wieder größer wird. Ist er horizontal weiter weg, hat man eher den Eindruck, dass er im Verhältnis zum Horizont sinkt. Hättest du einfach den Gashebel unten gelassen, wäre der Kopter sogar noch etwas eher gelandet. Das ist wie im Zug, wenn du aus dem Fenster schaust: Was nahe dran ist bewegt sich schnell, was weiter weg ist langsam bis gar nicht. Voraussetzung ist natürlich dass der Zug fährt, was bei der DB ja nicht unbedingt Standard ist.
    • Zwei Bemerkungen zu dem Thema:

      Steini schrieb:

      Vielleicht sollten wir den Thread-Namen ändern in: Alle Knöpfe beim Sinkflug probiert!
      1) Wie unsensibel ;-). Aber im Ernst: Ein Kopter, der direkt über einem steht, ist ganz schwer einzuschätzen, sowohl beim Steigen, als auch beim Sinken. Da tut sich visuell wirklich erstmal nix. Wenn man den Kopter noch nicht kennt und sich noch keine Routine eingestellt hat, kann man sehr wohl schon mal nervös werden. Wer noch nie Entfernung, Höhe oder so etwas falsch eingeschäötzt hat, werfe den ersten Stein. Ich wäre das nicht. OK, ein Blick auf die Höhenanzeige hätte geholfen, aber die ist so klein auf dem Bildschirm und man will, muss ja auch den Kopter im Auge behalten.
      Hier wäre eher Yuneec gefragt. Telemetrie ansagen, wie es eigentlich bei vielen anderen Fernsteuerungen, schon Standard ist - das wäre doch mal ein FW-Update wert. Die Lautsprecher und KH-Buchsen sind ja schon da (wofür eigentlich?).
      Ich denke in diesem Falle an eine beruhigende Stimme, die 90 - 80 - 70 - 60m usw. sagt. Das hätte doch ganz klar die Unterhose gerettet.

      2) Bei der Sinkgeschwindigkeit bin ich mir nicht ganz im Klaren, wie das funktioniert. Sicher bin ich mir, dass sie auf 2m/s begrenzt ist. Das macht ja auch Sinn wegen der Gefahr eines Vortex ring states, speziell wenn es es senkrecht nach unten geht. Vibrationen werden zwar in der Telemetrie nicht angezeigt, aber zumindest bei Pitch ist da etwas mehr als vorher zu sehen, als das Sinken eingeleitet wird. Es kann sehr wohl sein, dass der Estimator da die Sinkgeschwindigkeit reduziert. Wie der Wind oben ist, kann man oft unten gar nicht so genau sagen, spielt aber sehr wohl eine Rolle.
      Daher auch meine frage nach dem Wind an sich. Auf Hase wird der Regler wohl gestanden haben, wenn ich das richtig interpretiere, aber ich war nicht dabei und kann auch nur raten und über den Daumen peilen. Dass sich der Kopter immer gleich verhalten muss, ist auf jeden Fall so nicht richtig. Da muss ich Yuneec ausnahmsweise mal in Schutz nehmen.

      Gruß HE
    • P.S. Ich lösche meine Beiträge in diesem Thread und werde mich in Zukunft wie vorher vernünftigerweise schon so gehandhabt aus Diskussionen zum Typhoon H raushalten. Einerseits weil sich da seitens Yuneec mit Sicherheit nichts mehr tun wird, andererseits weil sich an der Einstellung mancher Leute zu dem Thema nichts ändern wird und zu guter Letzt und was für mich am Wichtigsten ist... weil ich meine Zeit lieber in Dinge investiere von denen ich was habe und zu denen ich was beitragen kann.
    • Der H hat eine max. Sinkgeschwindigkeit von 3 m/s, das sind 33 sec. bei einer Höhe von100 m. gefühlt ist das eine Ewigkeit.
      Jetzt können wir zwar noch weiterdiskutieren, welchen Einfluss Temperatur, Feuchte und Dichte hat, aber Fakt ist das noch keiner obengeblieben ist.
      Gruss Perfi
    • Ich bin jetzt ja nicht der Yuneec-Profi (und stehe durchaus kritisch da), aber die Auswertung von @h-elsner vom Log sieht eigentlich ganz vernünftig aus. Der Kopter ist dem Log nach zu Beginn recht sauber abgestiegen. Bei 25m wurde die Sinkgeschwindigkeit nochmal gedrosselt, das hat sicherlich irgendwelche Gründe. Das zu erkennen, fehlen aber weitere Daten.

      Was viele unerfahrenere Steuerer einfach übersehen, ist die Tatsache, dass faktisch jeder moderne Kopter mit halbwegs intelligentem Flight Controller drastisch langsamer sinkt als steigt. Der Grund dafür wurde ja schon genannt, man will das Risiko eines Wirbelringstadiums minimieren.

      Warum solche Fragen jn Bezug auf Yuneec immer gleich immer gleich in emotionales Bashing ausartet, statt zur Analyse von Fakten und Diskussion von Thesen, finde ich sehr schade. Ich verstehe das immer nicht so ganz. Das letzte, was dem TE hilft, ist Polemik, Glaubenskrieg und Emotionalität.

      Viele Grüße,
      Stefan
    • @Tigertrail: Ich wollte dir keineswegs auf die Füße treten. Mir kam die Sinkgeschwindigkeit von etwa 1,2m/s ja auch etwas langsam vor. Über Gründe kann man nur spekulieren, aber auch der Q500 sinkt nicht immer gleich schnell. ich bilde mir ein, das ist so gewollt und die Flugsteuerung macht das abhänging von den Verhältnissen.

      Interessant ist, dass die Situation inzwischen so vergiftet ist, dass man das Wort Yuneec gar nicht mehr erwähnen darf.

      Gruß HE
    • Es ist einfach sehr schwer aus einem solchen Beitrag (ohne Wertung) heraus einen sinnvollen Rat oder Vorgehensweise abzuleiten.
      Darum vielen Dank für die Log-files und die Erklärung von Helmut.


      -Der TYH mit Realsense wurde wohl gebraucht gekauft (keine Ahnung ob wer und wie welche Einstellungen verändert hat - aber möglich)
      -Es sieht so aus als ob der TYH "normal" nach unten kam
      -Es war "erst" der zweite Flug von Bullster (da kann man schon mal überreagieren)
      -Der TYH ist letztendlich gelandet

      Egal bei welchem Hersteller oder Modell, ich empfehle sich zu vernetzen und die ersten Flüge mit anderen Piloten die das gleiche Modell haben durchzuführen. Das bringt viel mehr als alles selbst auszuprobieren. Ich glaube da werden mir viele zustimmen.
      LG

      Steini
    • Mich ärgert es immer, wenn man nach wie vor meint, ein Typhoon H ist eine Mavic und verlangt die gleiche 100% Sicherheit.
      Das ist nicht so und auch nur sehr schwierig umzusetzen. Selbst die Phantom 3 war für mich im Fluggefühl sicherer als die 2 Jahre später auf den Markt kommende Typhoon H.
      Das sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte und Ansätze. Bei DJI kann man keine Potis verändern odér falsch Kalibrieren, da das dort in dieser Art gar möglich ist.
      Wir haben schon sehr viele Typhhon in Pflege gehabt und zu 90% waren die eben nur verstellt. Oft auch durch falsche Anleitungen und Unwissenheit.
      Ich denke Helmut hat ähnliches feststellen können, nachdem er nun schon unzählige Logs ausgewertet hat.
      Gruß
      Dirk