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Winterflug auf der Übungswiese

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    • Winterflug auf der Übungswiese

      Guten Morgen,

      gestern war ich mal wieder auf meiner Übungswiese fliegen. Da sich bei uns in der Region Schnee diesen WInter nicht lange hält und ich auch nur ein kleines Zeitfenster zum fliegen hatte, wurde es leider wieder mein Standard-Flugort. Dieses mal habe ich die automatische Belichtung gesperrt. Quasi Halbautomatische Belichtung. Die kleine Spark in den Himmel geschickt, so ausgerichtet, wie die Aufnahme aussehen soll und dann die "A/E Sperre" aktiviert. Damit hat man keine ständigen Helligkeitsänderungen, weil die Automatik permanent die Belichtung der Helligkeit anpasst. Zudem ist dies das erste Video, welches ich mit Davinci Resolve geschnitten habe. Und ich muss sagen, wer sich mit Videoschnittprogrammen etwas auskennt, findet sich auch bei Davinci schnell rein. Eine Szene finde ich richtig klasse: Die, wo die Rehe übers Feld rennen. Dies habe ich unter Davinci dann auch mal ran zoomen lassen. Leider war dies nur eine Zufallsaufnahme. Während des Fliegens habe ich die Rehe auf meinem kleinen Smartphonedisplay nicht wirklich mitbekommen.


      Diese Aufnahmen wurden alle mit dem ersten Akku gemacht. Insgesamt habe ich mit ihm etwa 9-10 Minuten Videomaterial gesammelt. Danach bin ich an einem anderen Platz geradelt und habe dort die Spark wieder aufgebaut. Es kam auch die Sonne raus, was gleich für eine weitaus angenehmere Stimmung sorgte. Allerdings, meldete mir die DJI GO 4 App, dass der Akku nur noch 13°C habe und riet mir von einem Flug ab. Also wieder alles zusammen gepackt und mit ein wenig Frustration wieder nach Hause geradelt. Bei dem schönen Hochnebel/Sonne-Mix wären weitaus stimmungsvollere Aufnahmen drin gewesen. Vielleicht sollte ich doch mal über eine kleine Heiztasche nachdenken, wie sie bei Youtube zu finden ist. Dann habe ich nicht das Problem, dass der zweite Akku während des Fluges mit dem ersten Akku, soweit herunter kühlt, dass mit ihm dann kein Flug mehr machbar ist.

      Juti, na denn viel Spaß beim Video gucken ;) .

      Liebe Grüße von der Oder, Stefan.
    • engi-spark schrieb:

      Allerdings, meldete mir die DJI GO 4 App, dass der Akku nur noch 13°C habe und riet mir von einem Flug ab. Also wieder alles zusammen gepackt und mit ein wenig Frustration wieder nach Hause geradelt. Bei dem schönen Hochnebel/Sonne-Mix wären weitaus stimmungsvollere Aufnahmen drin gewesen. Vielleicht sollte ich doch mal über eine kleine Heiztasche nachdenken, wie sie bei Youtube zu finden ist. Dann habe ich nicht das Problem, dass der zweite Akku während des Fluges mit dem ersten Akku, soweit herunter kühlt, dass mit ihm dann kein Flug mehr machbar ist.
      Hallo Stefan,

      dass der Akku darüber informiert, welche Temperatur er hat, ist schon eine gute Sache, das kann vor größeren Schäden bewahren. Ist ein weitere Vorteil eines intelligenten Flugakkus.

      Nach meinem Kenntnisstand erfolgt die Temperatur-Warnung bei einer Akku-Temperatur kleiner 15° C. Hatte sowas auch schon mal. Hatte aber deswegen den Flug nicht unterlassen, sondern den Kopter erst einmal kurze Zeit hovern lassen. Der Akku erwärmt sich unter Last und, wenn er nicht total unterkühlt ist, wird die Grenze von 15° C schnell wieder überschritten. Wenn ich mich richtig erinnere, verschwindet dann auch die Temperaturwarnung wieder und man kann normal fliegen.

      Aber natürlich ist es besser den Akku gar nicht erst soweit abkühlen zu lassen. Abhilfe schafft, den Akku am Körper zu tragen (z.B. Hosentasche) oder ihn zu Hause auf der Heizung vorzuwärmen und in einem Isoliertasche zu transportieren. Noch besser ist eine Heiztasche.

      Grüße Frank
    • Hallo Frank,

      ja, dass finde ich klasse, dass die App bei <15°C Akkutemp solch eine Warnung ausgibt. Den Flug dann zu unterlassen halte ich für deutlich besser, als Probleme im Flug, oder gar abstürzende Drohne. Ich hatte gestern auch kurz überlegt, ob ich die Spark etwas schweben lasse. Aber lieber gehe ich auf Nummer sicher und lass den Flug dann sein. Der Flug kam gestern relativ ungeplant und spontan. Daher hatten die Akkus schon zuhause nur unsere aktuelle Raumtemperatur von etwa 18-20°C. Sonst hätte ich mind. die Akkus, eher sogar samt Spark, in der Nähe des Kamins lagern können. Denn der war gestern in Betrieb. Dann wären die Akkus schön warm gewesen und die aufgewärmte Spark hätte auch noch mal zusätzliche Wärme in die Transporttasche gebracht. Da der Kamin derzeit jeden Tag in Betrieb ist, werde ich wohl die Spark samt Akkus in dessen Nähe lagern.

      Ich habe mal eben bei Amazon geschaut. So eine richtige Akkutasche, die auch etwas stärker gefüttert ist und somit gut gegen Kälte isoliert ist, scheint es nicht zu geben. Da gibt es nur solche einfachen, dünnwandigen LiPo-Taschen, die explosionssicher sein sollen. Denn es wäre schon komfortabel, die Akkus aus einer Tasche/Beutel entnehmen zu können. Wenn ich die Spark zum Start vorbereite, ist die Transporttasche doch eine Weile offen und die nicht genutzten Akkus haben Zeit zum Auskühlen. Da wäre eine Tasche, wo ich nur kurz rein greife, Akku entnehme und gleich wieder zu mache, wesentlich besser.

      Wegen Hosentasche, oder Jackeninnentasche, da habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Styroporbox, in welcher die Spark geliefert wurde, die Akkus besser warm hält, als meine Jackeninnentasche. Von daher scheiden die Taschen meiner Kleidungsstücke zum Akkutransport- und warm halten aus. Das können Boxen und Taschen, die gut isoliert sind, besser.

      Gruß Stefan.
    • Wie Frank absolut treffend geschrieben hat kann man den Kopter einfach mal eine Minute hoovern lassen damit der Akku auf Betriebstemperatur kommt.
      Ich fliege öfters im Winter und halte das immer so und bis jetzt ist mir noch kein DJI Kopter abgestürzt.
      Seit neustem habe ich beheizbare LiPo Bags, eine Investition welche sich absolut bezahlt gemacht hat: Turnigy Programmable Lipo Battery Warmer Bag (12v DC)
      Wichtig ist einfach dass man die Akkus bei Temperaturen unter 10 Grad nicht von Anfang an voll belastet, generell nicht zu lange unter Volllast fliegt und bei der ersten Akkuwarnung (30%) landet.
      Wenn man diese Tipps beachtet kann man auch im Winter relativ sorgenfrei fliegen, das betrifft auch die DJI Spark mit ihren kleinen Akkus.
    • Alles klar. Ich danke Euch beiden für die Tipps. Das mit dem Hovern hatte ich zwar mal beim Reveal Rabbit gesehen, aber nicht mehr wirklich auf dem Schirm. Meine Spark fliege ich ohnehin fast ausschließlich im normalden Modus. Erst im Sportmodus wird ihr Akku ja richtig gefordert. Von daher, sollte das dann alles mit kurzer Hover-Phase und anschließendem, normalem Flug funktionieren.
    • engi-spark schrieb:

      Hoovern = in der Luft parken/schweben lassen. Dient dazu, den Kopter langsam warm werden zu lassen, bevor mit ihm bei eisiger Kälte herum geflogen wird .
      Nur zum Erwärmen des Akkus ist das Hovern nicht da. In der DJI Go 4 App kann man z.B. einstellen, ob bei Signalverlust RTH ausgelöst wird oder der Kopter an der aktuellen Position schweben (hovern) soll. Beispiel: man fliegt im Wald unter Bäumen und es tritt ein Signalverlust ein. Dann kann es bitter enden, wenn RTH ausgelöst würde.

      Grüße Frank