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Phantom Micro...

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    • Phantom Micro...

      Hallo,

      Leider musste ich festgestellt, dass ich bei der Architektur meines Hauses einen gravierenden Fehler begangen habe. Der Kamin im Wohnzimmer ist so ungünstig platziert, dass er zum großen Teil im kontrollierten Luftraum meines Hubsan H107C steht. Und so kam, was kommen mußte. Bei einer kurzen Unachtsamkeit des Piloten kam es zu einem verherenden Frontalcrash an der Kaminwand. Da der H107 schon einige Vorschäden davon getragen hatte und zum großen Teil aus Epoxidharz bestand, war eine weitere Instandsetzung nur schwer möglich.
      Ich habe ihn daher ausgeweidet und die sterbliche Hülle Fachgerecht entsorgt.
      Das Innenleben habe ich dann in eine selbst konstruierte Hülle (in Anlehnung an Fotos eines DJI Phantom) transplantiert.

      Die neue Hülle wurde mittels eines 3D Druckers aus PETG gedruckt. Den Motorabstand habe ich je Seite von original 68mm auf 75mm vergrößert. Die im originalen H107C enthaltene HD Camera habe ich hierbei nicht mehr verendet, da sie 1. kein FPV macht sondern nur Aufzeichnet und 2. für den Flug im Garten nach der neuen Drohnenverordnung nur störend ist. Das Gesamtgewicht beträgt mit Original-Akku (380mAh) und Propellerschutz 50g, das ist 0,1g mehr als das angegebene Abfluggewicht das H107C laut Hubsan. Mit einem 500mAh Akku komme ich auf 53g und erreiche mit einem nicht mehr ganz neuen Akku eine Schwebezeit von knapp 7 Minuten.
      Dateien
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        (106,24 kB, 6 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      LG Jochem



      Die Summe der Intelligenz auf diesem Planeten ist eine Konstante,
      aber die Bevölkerungszahl steigt. (JL. Picard)
    • Hallo Frank,

      Ja, das Video kenne ich. Ich hatte auch kurz die Idee einen FPV Racer zu bauen. Der H107C hat schon gegenüber dem H107L die stärkeren Motoren.
      Das Gehäuse von meiner Konstruktion besteht aus zwei Hälften (obere und untere) und wurde nach Einbau und Kontrolle der Elektronik verklebt. Das Material PETG ist sehr zwar sehr "elastisch" aber schlagzäh. Durch die Rohrkonstruktion der Arme und das Verkleben sind die Motoren aber trotzdem wesentlich verwindungssteifer als das Original. Der zusätzlich etwas größere Motorabstand ergibt eine bessere Ruhelage und Flugstabilität.

      Ich habe auch noch einen H107L. Vielleicht mach ich daraus einen Kaffee-Racer. 8)
      LG Jochem



      Die Summe der Intelligenz auf diesem Planeten ist eine Konstante,
      aber die Bevölkerungszahl steigt. (JL. Picard)
    • Deine Hülle sieht recht professionell aus. Glückwunsch!

      Habe auch noch einen H107L rumliegen, aus meiner Anfangszeit. Hat schon Spass gemacht das kleine Teil. Allerdings mehr in der freien Natur (Windstille vorausgesetzt).
      Da war er auch recht fix unterwegs. In der Wohnung war es meinem etwas zu eng. Driftete, trotz Trimmung, immer schnell weg.

      Viel Spass mit dem H107.

      Grüße Frank
    • Thanks for the flowers :)
      Ich arbeite mich gerade in ein CAD Programm ein (FreeCAD 0.17, Fusion verlangt eine Registrierung). Eigentlich habe ich schon länger den Wunsch einen Hexacopter zu bauen. Ich weiß, es gibt fertige Rahmen, aber dabei lerne ich nichts. Ich möchte alles selber konstruieren um die Zusammenhänge zu verstehen.
      Aber das wird dann ggf. ein neues Thema...
      LG Jochem



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      aber die Bevölkerungszahl steigt. (JL. Picard)
    • mehcoj schrieb:

      Ich möchte alles selber konstruieren um die Zusammenhänge zu verstehen.
      Aber das wird dann ggf. ein neues Thema...
      Ist auf jeden Fall sehr interessant und natürlich lehrreich.
      Allein für das Drucken könnte man ein sehr umfangreiches neues Thema aufmachen. Geht ja schon bei der richtigen Auswahl des Filament los.
      Aber da kennst Du dich mit Sicherheit besser aus.

      Ich hatte mal mir einen Adapter für den Anbau eines 3-Achs-Gimbals am Hubsan 109 von einem Kollegen drucken lassen.
      Hatte dazu in Thingiserve eine Vorlage gefunden und mit TinkerCAD etwas modifiziert. Hier mal ein Video dazu:



      Gedruckt wurde es mit einem Anet A8 (kein High-End Drucker, aber es hat gepasst)

      Grüße Frank
    • Sieht gut aus. :)

      FrankKie schrieb:

      Allein für das Drucken könnte man ein sehr umfangreiches neues Thema aufmachen. Geht ja schon bei der richtigen Auswahl des Filament los.
      Mein Drucker ist ein billig Drucker aus Fernost. Vom Aufbau vergleichbar mit dem Anet A8. Den habe ich noch etwas modifiziert und er druckt zufriedenstellend.
      Die gängigen Filamenten tun sich nicht viel.

      PLA: sehr einfach zu drucken, hohe Festigkeit aber nur bis 60~65°C formstabil.
      ABS: schwieriger zu drucken, nicht ganz so hohe Festigkeit wie PLA aber formstabil bis über 95°C
      PETG: einfach zu drucken, weicher aber schlagzäh also bruchfester, formstabil bis 85°C, lebensmittelecht.

      Ich nehme PLA für alles was nicht warm wird. ABS für Teile z.B. im Auto (Sommersonne) und PETG für Produkte die mit Lebensmitteln in Berührung kommen.

      Da ich nicht weiß wie heiß die Motoren werden habe ich PETG genommen. Mit PLA hätte die Wandstärke (0,8) noch geringer (0,6) ausfallen können, was nochmal ca. 6-8g Gewicht gespart hätte. Allerdings ist PLA auch nicht so schlagzäh wie PETG und damit die Bruchgefahr beim Crash (Kamin im kontrollierten Luftraum) wieder größer.
      LG Jochem



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