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Neueinsteiger Drohnen

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    • Neueinsteiger Drohnen

      Hallo Forum,
      ich möchte mir in den nächsten Wochen eine Drohne zum Fotografieren und Filmen kaufen. Ich bin Fotodesigner und möchte die Drohne irgendwann auch für
      Auftragarbeiten nutzen. Gedacht habe ich an Yuneec Typhoon H Plus oder alternativ DJI Phantom 4 Pro.
      Bei der Recherche bin auf das Forum gestoßen und habe mich spontan angemeldet, in der Hoffnung, die eine oder andere Information zu bekommen.
      Endgültig entscheiden werde ich mich wahrscheinlich auf der photokina. Ich hoffe, der Besuch bei beiden Anbietern bringt Klarheit in den Nebel.
      Wenn ich zugeschlagen habe, werde ich natürlich mein Profil ergänzen, über die ersten Baulandungen und hoffentlich auch positive Erfahrungen berichten.

      Das wars erst mal
      Herzliche Grüße
      Alexander
    • Hallo Alexander

      Willkommen im Forum...

      Ich kenne und benutze die P4 Pro und kann dir vor allem zu dieser etwas sagen. Von Yuneec kenne ich nur den Vorgänger und bin den Typhoon H Plus bis jetzt weder geflogen, noch habe ich persönlich Fotos oder Videos damit erstellt. Aber hier im Forum gibt es einige die dir zu diesem Kopter etwas sagen und zeigen können.

      Wie ich herauslese geht es dir vor allem oder zumindest auch um die Fotografie und hier spricht mit Sicherheit einiges für die P4 Pro. Abgesehen vom bekannten und bewährten Sensor verfügt die P4 Pro/A (2.0) im Gegensatz zum H Plus über eine mechanische Blende im Bereich von f/2.8 - f/11 bei 24mm Brennweite. Für die Fotografie ein mit Sicherheit nicht unwesentlicher Vorteil, gerade wenn es um die korrekte Belichtung oder andere manuell möglichen Einstellungen geht. Die P4 Pro ist nicht mein Lieblingskopter, vor allem aufgrund des Fluggeräusches. Aber wenn es darum geht mit einem Kopter in diesem Preisbereich möglichst gute Aufnahmen zu machen, egal ob Foto oder Video, ist sie immer meine erste Wahl. Ich weiss nicht ob du schon mal von Stefan Forster gesehen oder gehört hast, er benutzt unter anderem eine P4 Pro und schiesst damit sensationelle Bilder.


      Stefan Forster


      Viel Spass hier im Forum und lass uns an deinen Erfahrungen teilhaben.


      Grüsse
      Pascal
    • Hallo.

      Also... meiner Meinung nach würde ich :
      - Weder den Yuneec Typhoon H (mit oder ohne Irgendwas) nutzen
      - Die DJI Phantom 4 (mit Pro oder...) im Verkaufsregal liegen lassen
      - Ebenso an einer Inspire 1 / 2 schnell vorbei gehen
      - Die Ohren, mit doppelter Ladung Ohrenstopfen, vor wirren Verkaufsargumenten aus diesem "Hobby-Bereich" schützen

      Gründe :
      - Du bist Fotograf, beruflich
      - Hast demzufolge ein entsprechendes (teures) Equipment mit System-Kamera, Wechselobjektiven, etc.
      - Kennst Dich, dank Erfahrung, mit Deinen Aufnahmegeräten aus (Blende, Belichtungszeit, ISO, etc.), um das zu erhalten, was Du Dir vorstellst
      - Braucht "nur" etwas, um dieses Equipment in die Luft zu bekommen
      - Warum willst Du Dich zufrieden geben, mit einer vorgegebenen Drohnen-Ausstattung, die Deine Kreativität - Deine Möglichkeiten ein- und beschränkt ?

      Bei dem o.a. Fotograf habe ich ein wenig geguckt. Ich wusste bisher nicht, dass die Phantom 4 ein Oktocopter ist, mit Nikon-Kamera im Gimbal ! Ob dies etwas zu sagen hat ???

      Auf der Photokina werden hoffentlich auch Drohnen-Anbieter sein. Dort würde ich vorstellig werden und denen unterbreiten, was Dein Equipment ist und in die Luft gehen soll ! Die haben, für den Profi-Bereich, (hoffentlich) mehr Erfahrung und passendere Angebote.

      Viel Erfolg !
    • Alexander schrieb:



      Endgültig entscheiden werde ich mich wahrscheinlich auf der photokina. Ich hoffe, der Besuch bei beiden Anbietern bringt Klarheit in den Nebel.
      Hi Alex,

      nimm dir einen Micro-SD Chip mit und mach dort Fotos im RAW Format mit den Koptern.

      Mir gehts ähnlich wie dir, ich bin erst kurz dabei, habe einen Typhoon H und mache so meine ersten Erfahrungen. Ich werde demnächst erste Aufnahmen damit auch einsetzen (Reportagebereich). Ich sag mal so, bei interessanten Motiven bis Postkartengröße ist das ok. Als Grundlage für ein professionelles Luftbild-Angebot reicht das nicht.

      Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das im Preisbereich bis 1000 Euro nur für die Kamera wirklich besser wird (z.B. C23). Mit professionellen DSLRs verglichen, liegen da Welten zwischen (aber mit 2kg+ sind "unsere" Kopter nunmal überfordert ;)

      Mein aktueller Ansatz ist der, meine Panasonic GX80 irgendwie dranzuhängen. Die ca 250g mehr traue ich dem Typhoon H durchaus zu und das wird dann langsam eine Bildqualität, über die man diskutieren kann. Kamera kann über WLAN /Smartphone bedient werden, könnte also funktionieren, ist aber natürlich Bastelkram. Aber egal, ich fang ja auch erst an...

      Sowas von der Fotoqualität gibt es natürlich auch fertig, z.B. Yuneec Tornado H920 mit CGO4 für etwa 4,5 kEuro
    • Hallo Ralf24,
      ich hab mir mal ein DNG aus der E90 heruntergeladen und war von der Aufnahmequalität des 1" Sensors angenehm überrascht.
      Die Messlatte, die ich anlege ist Nikon D 850, PhaseOne P45+, Leica M-P.
      Das 20 Megapixelbild fand ich schon wirklich gut, gerade auch im Hinblick auf den Dynamikumfang. Das ich nicht die Qualität
      einer P45+ erreichen werde ist klar.
    • Brebbelkamp schrieb:

      Bei dem o.a. Fotograf habe ich ein wenig geguckt. Ich wusste bisher nicht, dass die Phantom 4 ein Oktocopter ist, mit Nikon-Kamera im Gimbal ! Ob dies etwas zu sagen hat ???
      Also, ich habe dort auch nachgelesen, aber da steht nicht, dass die Phantom 4 ein Oktocopter ist, noch dass sie eine Nikon-Kamera trägt.

      Dort steht folgendes:

      "Mein erstes System war das 8-Motorige S1000 System von DJI, welches meine Nikon D800E tragen konnte."

      Die S1000 ist keine Phantom, sonder ein eigenständiges Produkt von DJI.
      Sie ist ein Oktocopter und kann wohl schon eine Nikon tragen.

      Grüße Frank
    • Ich wollte resp will nicht in einem Vorstellungsthread Diskussionen auslösen betreffend den von Brebbelkamp aufgestellten Behauptungen, aber da Frank es gerade heraus (und zu Recht) anspricht... Wenn man schon irgendwas kommentiert dann sollte man sich auch vergewissern dass das was man sagt auch stimmt. Egal was nun besser ist oder welche Drohne der Threadstarter schlussendlich kauft (ist ja jedem selbst überlassen und sein Geld), Stefan Forster ist professioneller Fotograf und nutzt unter anderem auch immer wieder eine P4 Pro von der er auch schwärmt. Das ist Fakt und kann kann sowohl auf seiner Facebookseite wie auch seiner Homepage nachgelesen werden. Was das Thema "ich hab die grösste Kamera und bin der Geilste" angeht... wer den Spruch "Gear doesn't matter" in der heutigen Zeit immer noch nicht begriffen hat dem kann man wohl leider nicht mehr helfen. Wenn das der Fall wäre müsste man im Netz resp auf Social Media unzählige schöne Videos finden von solchen Settings, aber leider ist das eher nicht der Fall. Und ja, auch Profis und Firmen nutzen heute YouTube und andere Social Media Kanäle. Zum Rest hab ich alles gesagt (und bleibe auch dabei).
    • Ich hab gerade neulich 100% Ausschnitte der DNGs aus der E90 und der CGO3+ gesehen und war ehrlich gesagt enttäuscht. Aber das Problem ist natürlich, dass die Kopterprofis halt keine Fotografen sind, und ob das dann wirklich das ist, wie ich die Originaldatei in Lightroom sehe, ist natürlich nicht zu sagen. Zumal ich den Eindruck hab, dass einige Kams von sich aus schon was in die Bilder reinrechnen, statt einfach 1:1 die Werte des Chips zu speichern.

      Aber seis drum, in Köln solltest du es selbst ausprobieren können.
    • Alexander, hallo erst einmal und willkommen. :)

      Ich denke, Deine Zielvorstellung ist vollkommen ok, zumal Du sicher auch erst einmal sehen willst, was kann man machen und ist das überhaupt etwas für Dich.

      Mit einem Kopter zu fliegen, gleichzeitig gute Video- oder Fotoaufnahmen zu machen, ist schon erst einmal etwas ganz anderes, als die Kamera in der Hand zu haben, bei der man das Motiv auch mit eigenen Augen sehen kann.

      Klar wird man mit einer "bezahlbaren Lösung" nicht die Qualitätsansprüche umsetzen können, die man mit einer guten DLSR- oder Systemkamera erreicht, aber das Erreichbare ist schon sehr beeindruckend.
      Andererseits hat man mit dem Kopter auch andere Schwerpunkte bezüglich dem was man aufnehmen möchte. Will sagen, z.B. Portraits wird man mit einem Kopter nicht machen, dafür fliegt die Kamera und eröffnet neue Perspektiven.

      Es gibt Kopter, die eine DSLR- oder Systemkamera in die Luft bringen können. Die sind natürlich auch sehr hoch im Preis und liegen dann im Abfluggewicht schnell über 5 kg.
      Ab da greifen dann auch andere gesetzliche Regelungen (z.B. Aufstiegserlaubnis zwingend erforderlich).

      Ich habe auch, wie TigerTrail, die Phantom 4 Pro seit über einem Jahr. Sie ist bezüglich Kamera, bisher das Beste in diesem Preissegment (meine Meinung!).

      Grüße Frank
    • Tigertrail schrieb:

      Ralf24 schrieb:

      Aber das Problem ist natürlich, dass die Kopterprofis halt keine Fotografen sind, und ob das dann wirklich das ist, wie ich die Originaldatei in Lightroom sehe, ist natürlich nicht zu sagen.
      Auch so eine Pauschalaussage die ich absolut nicht nachvollziehen kann...
      erkläre ich dir gerne:
      wenn ich selbst das Foto gemacht habe, lade ich die Datei vom Chip in den PC und bin sicher, es so zu sehen, wie die Kamera es aufgezeichnet hat.

      Und allein schon beispielsweise Forensoftware reduziert gern die Auflösung beim hochladen, um nur eine Fehlerquelle zu nennen.
    • Ralf24 schrieb:

      Tigertrail schrieb:

      Ralf24 schrieb:

      Aber das Problem ist natürlich, dass die Kopterprofis halt keine Fotografen sind, und ob das dann wirklich das ist, wie ich die Originaldatei in Lightroom sehe, ist natürlich nicht zu sagen.
      Auch so eine Pauschalaussage die ich absolut nicht nachvollziehen kann...
      erkläre ich dir gerne:wenn ich selbst das Foto gemacht habe, lade ich die Datei vom Chip in den PC und bin sicher, es so zu sehen, wie die Kamera es aufgezeichnet hat.

      Und allein schon beispielsweise Forensoftware reduziert gern die Auflösung beim hochladen, um nur eine Fehlerquelle zu nennen.
      Also genau so wie es hunderte von "Kopterprofis" (mir inklusive) auch machen... :rolleyes:
    • Hallo,
      ich denke, hier hat sich Alexander vorgestellt und seine Ziele genannt.
      Genau zu diesen kann man sicher einige eigene grundlegenden Ansichten haben und mitteilen.

      Ob nun ein guter Fotograf ein guter Kopterpilot ist oder umgekehrt kann und sollte man an anderer Stelle klären (Smalltalk, da viel zu subjektiv), gehört nicht hierher.

      Ich wünsche Alexander viel Erfolg und die für ihn richtige Wahl :)

      Grüße Frank
    • Hallo Alexander,

      Willkommen bei uns im Forum.
      Luftfotografie mit in Deinen Geschäftsbereich aufzunehmen halte ich für eine gute Idee und kann sich im Gegensatz zu Hobbyfotografen (wie ich) oder reine Copterpiloten (wie ich auch :thumbup: ) mit mehr Know How von der Masse abheben.

      Ich möchte Dir im Vorfeld jedoch mitteilen, dass zu Beginn eine Menge an Investitionen folgen muss (Copter, Kenntnisnachweis, AE bzw Ausnahmegenehmigung, Versicherung...)
      Das soll Dir Dein Vorhaben jetzt nicht im Wege stehen, im Gegenteil, es soll nur als Vorbereitung auf den Bereich Luftfotografie sein.

      Ich selbst fliegen fast alle Copter von der Firma Yuneec und glaube, dass ich mich da ganz gut mit auskenne und bin mit den Bild und Videoergebnissen für mich oder meine Kundschaft soweit ganz zufrieden damit.

      Bild- oder Materialbeurteilung solltest Du besser nur anhand eigener Aufnahmen mit eigenen Einstellungen vornehmen, man weiß ja nie, was wer, wann und wo eingestellt hat.

      Leider wird auf der Photokina dieses Jahr Yuneec nicht vertreten sein, sodass man sich dort leider keine Ratschläge oder Produkte holen/ansehen kann.

      Ich kann Dir allerdings anbieten, dass Du Dir selbst die Copter anschaust (H920+, Typhoon H, H520, Typhoon H Plus) auf meinem Testgelände, die Copter fliegen kannst und Deine eigenen Aufnahmen machen kannst.

      Ich würde Dir trotzdem auch empfehlen, auch die anderen Mitbewerber nicht außen vor zu lassen, vlt wird es eher eine Lösung mit zwei Copterpiloten.

      In diesem Sinne, viel Erfolg und Frage ruhig, was Dir auf dem Herzen liegt, wie Du siehst, sind die Piloten immer gewillt, Deine Fragen offen zu beantworten.

      Gruß
      Fan Tho Mass
      Hier meine neuste Videosreihe:
      NEU: Yuneec - Typhoon H Plus
    • @ Fan Tho Mass,
      vielen Dank für deine Antwort und dein Angebot. Schade, dass Yuneec nicht in Köln vertreten ist, aber um so schöner dein Angebot.
      Da würde ich wohl gerne drauf zurückkommen.

      An das Forum: Ich wollte jetzt keinen Glaubenskrieg und keine "Wer weiss mehr Challenge" vom Zaun brechen, trotzdem danke für Eure Kommentare.
    • Ahoi,

      kommt immer darauf an, was ich mit der Drohne "machen" will. Vielleicht auch mal an spätere "upgrades" bzgl. Objektive denken. Vielleicht auch mal schauen, ob entsprechend abnehmbare Kameras gimbaltauglich für Bodenaufnahmen sind.

      Ich persönlich kann keine Empfehlung aussprechen. Fürs "Trockentraining" reicht eventuell auch ein Einsteigermodell. Andererseits: wie sehen Auftragsarbeiten aus? Ich habe mir meine Inspire gleich bzw. erst mit dem ersten Auftrag angeschafft und finanziert (nach Annahme). Es hätte sicher auch eine Nummer kleiner gereicht. Aber hier sind wir wieder bei der Frage, wie sieht der Auftrag aus, wie sehen folgende aus? Bei der Inspire und ihrer "Masse" weiß ich, dass sie sich auch im Winter bei GPS-Ausfall durch den Sturm "frisst". Irgendwie "muss" ich immer dann fliegen, wenns Wetter scheiße ist.

      Weiterhin: ich kann die Kamera abnehmen, gegen andere Modelle austauschen, Bodenaufnahmen produzieren (is schon ne feine Sache, so mit Gimbal).

      Wie auch immer, keine Ahnung was für Dich jetzt das "Richtige" wäre. Für mich war es "damals" die Inspire ... vielleicht wäre es heute etwas anderes ... weiß nicht.

      Grüße!