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Bayangtoys X21 mit 2-Achsen Gimbal, Xioami YI und EACHINE FPV-Sender, oder pimp my X21

    • Was korrigieren ist doch ok, aber nicht Stunden oder Tage später, wenn schon einige auf auf den originalen Inhalt geantwortet haben.
      Kann zu Fehlinterpretationen führen.

      Das System, welches Du jetzt installiert hast, entspricht dem wie ich es von den Hubsan Koptern kenne. Sollte zumindest besser als eine WIFI-Verbindung funktionieren. Mal sehen, welche Reichweite Du nun erreichst.

      Grüße Frank
    • Moin,

      naja, ich korrigiere gern noch Schreibfehler und verkorkste Sätze, bei denen die Wörter durcheinander geraten sind. Zudem füge ich oft noch Inhalte hinzu, die ich ursprünglich auch schreiben wollte, an die beim Abensenden aber nicht mehr gedacht wurde. Aber mehr als 15 Minuten Nachbearbeitungszeit fände ich doof, weil es in der Tat dazu verleitet selbst Stunden später die Beitrge noch einmal zu überarbeiten und ggf. Inhalte umzuschreiben oder hinzuzufügen. Sobald jemand geantwortet hat, interessieren mich meine vorherigen Beiträge meist eh nicht mehr. Da gibt es dann eine neue Antwort und fertig ist.

      Wegen Empfangsreichweite... Ich hatte die X21 gestern Abend im Wohnzimmer zu stehen und bin mit dem FPV-Monitor hinter ins Schlafzimmer gegangen. Dort war das Bild dann schon etwas verrauscht und es gab erste Bildaussetzer. Dazwischen befanden sich aber dann auch schon 2 einseitig beplankte Trockenbauwände, sowie ein Kamin+Schornsteinzug. Den Abstand Sender zu Monitor würde ich auf etwa 12m schätzen. Also alles andere als Sichtverbindung, was beim fliegen normal wäre. Und sowohl am Sender, als auch am Monitor sind bislang die üblichen Stabantennen montiert. Diese weisen vom Empfangsdiagramm her rund um die Antenne einen ganz guten Empfang auf, aber sobald der Kopter über die Antenne fliegt, fliegt er durch ein Empfangsloch. Das lässt sich auch mit drehen der Antenne am Monitor nicht vermeiden, da der Dipol am Sender genau das gleiche Antennendiagramm aufweist und entsprechend direkt nach unten die geringste Sendstärke aufweist. Abhilfe schaffen hier die Cloverleaf-Antennen. Diese weisen im Empfangsdiagramm Kugelcharakteristik auf und senden/empfangen daher in alle Richtungen gleich gut. Es gibt hier keine Sende/Empfangslücken wie beim Dipol. Daher sind diese Cloverleafantenne auch sehr begehrt bei den FPV-Fliegern und ich denke, ich werde sie mir später auch noch bestellen. Erst einmal müssen die Dipolantennen reichen. Konto muss nachgeladen werden ;) . Was vielleicht auch eine Idee wäre, am Monitor einen Reflektor anbringen. Schließlich steht man meist so, dass die Fernsteurung zum Kopter zeigt.

      Dies sind mal so meine Überlegungen bezüglich der FPV-Funkverbindung. Na denn, macht was schickes ausm Tag. Gruß Stefan.
      Liebe grüße vom Stefan. Dem mit der X21.
    • Und heute Abend geht es daran, eine Halterung für den FPV-Monitor zu bauen. Die bestellte soll wohl im Zeitraum 24.04. - 30.04.2018 eintreffen. Artikelstandort soll angeblich Hamburg sein. Bei der Lieferzeit würde ich aber eher vermuten, dass sie direkt aus China kommt. Keine Ahnung was bei einer Lieferung aus Hamburg so lange dauern soll. Auf jeden Fall dauert mir das zu lange. Da wird wohl meine kleine Bandsäge zum Einsatz kommen. Die macht sich für sowas ideal. Nur wie ich das genau baue, wo die Halterung fest geschraubt wird, wo sie sich an der Fernsteuerung abstützt... da habe ich nicht wirklich einen Plan.
      Liebe grüße vom Stefan. Dem mit der X21.
    • FrankKie schrieb:

      Sir Devil schrieb:

      was die Reichweite von dem FPV System angeht, also im Haus ist es bei mir auch sehr kurz
      das im Haus zu testen bringt eigentlich nichts. Auch draußen kann es durchaus Probleme geben, wenn der "Sichtkontakt" zwischen FPV-Sender und Empfänger gestört wird (Bäume, etc.). Auch die Antennenwahl ist nicht ganz unwichtig, wie Stefan schon schrieb.
      Grüße Frank
      wollte nicht sagen das die Antennenwahl keine Rolle spielt, nur das bei mir die Stabantennen völlig ausreichen, selbst mit Bäumen und Büschen dazwischen hab ich noch Bild, selbst wenn die X21 mal ausversehen außer Sichtweite geraten ist....

      Im Haus, spielt es wahrscheinlich keine Rolle welche Antenne verwendet wird.... Nach zwei Mauern wird es so oder so schwierig...
    • Hallo Sir Devil,
      da hast Du natürlich recht, nicht jeder Ast unterbricht gleich die Funkverbindung. Meine ursprüngliche Frage war eigentlich, bis zu welcher Entfernung ihr einen brauchbaren Empfang habt. Interessiert mich, da ja die Bildübertragung meines Hubsan nach dem gleichen Prinzip funktioniert.

      Grüße Frank
    • also bei mir ist es weiter als ich nach deutschem Recht fliegen darf, wegen Sichtkontakt und so.....
      Nur wenn sie direkt über mir ist, kommt es manchmal zu Bild Aussetzern.
      Insgesamt ist die Bildübertragung qualitativ nicht so besonders.... Aber wie gesagt, um zu sehen was man filmt, völlig ausreichend.
    • Sir Devil schrieb:

      Nur wenn sie direkt über mir ist, kommt es manchmal zu Bild Aussetzern.
      Jupp, genau das kommt durch das Empfangsdiagramm vom Dipol. Nach oben und unten hat der die geringste Sende/Empfangsleistung. Im Umkreis um sich herum hat man allerdings keine Sorgen. Also einfach nicht mit dem Kopter über den Kopf fliegen und dann ist auch das Bild dauerhaft da.

      Ich bin gespannt, wie weit ich komme. Schon die letzten Male bin ich selbst ohne FPV mutig geworden und habe meine X21 teils in Entfernungen geschickt, wo die Fluglagenbestimmung zwar möglich, aber schwierig wurde. Mit FPV könnten da gar noch etwas größere Distanzen denkbar sein. Ich freue mich schon richtig auf den ersten Flug mit dem großen FPV-Schirm. Da sehe ich dann auch mal wirklich, was ich filme/fotografiere und kann gezielt den Kopter sowie den Pitchwinkel des Gimbals zur Kameraausrichtung nutzen. Wird dann ganz was anderes als die bisherigen Blindflüge oder das WLAN-FPV, welches bei geringen Kopterentfernungen bereits Bildaussetzer hat und wenn die Verbindung ganz weg ist, muss erst eine neue Anmeldung im WLAN der Kamera erfolgen, was zwar automatisch passiert, aber so seine Zeit dauert. Da ist die analoge Bildübertragung wesentlich angenehmer. Selbst wenn das Signal mal ganz weg ist, Sender und Empfänger bleiben beide auf der gleichen Frequenz und sobald der Kopter wieder in Empfangsreichweite kommt, ist auch sofort wieder ein Bild da.

      Wegen Monitormontage weiss ich nun wie ich es machen werde. Es werden Aluprofilleisten (die 1m Stücken, die es in den unterschiedlichsten Formen gibt) aus dem Baumarkt werden, welche ich direkt am Gehäuse der Fernsteurung verschraube. Das Ergebnis wird dann dem hier recht ähnlich sehen. Allerdings werden die Teile, welche hier aus GFK sind, bei mir aus Alu sein.
      Liebe grüße vom Stefan. Dem mit der X21.
    • Engi-X21 schrieb:

      Jupp, genau das kommt durch das Empfangsdiagramm vom Dipol. Nach oben und unten hat der die geringste Sende/Empfangsleistung. Im Umkreis um sich herum hat man allerdings keine Sorgen. Also einfach nicht mit dem Kopter über den Kopf fliegen und dann ist auch das Bild dauerhaft da.
      schon klar woher das kommt, aber ich finde es nicht als sonderlich störend, daher werde ich die Antennen vorerst so lassen. Die Reichweite ansonsten reicht wirklich aus.
    • Neu

      So, geschafft. Monitorhalterung Marke Eigenbau ist fertig:
      IMG_6738.jpg
      Letztlich habe ich es ähnlich gebaut, wie es bei den DJI Koptern oft ausgeführt ist. Die Halterung besteht aus 2 Holzstücke, welche im Winkel verstellbar sind und durch eine M5 Mutter, sowie einer passenden Rändelschraube fixiert wird. Da an der "Schnittstelle" Holz auf Holz trifft und durch die Kraft der Schraubverbindung aufeinander gepresst wird, ist bei angezogener Rändelschraube keine Winkelverstellung mehr möglich. Im Holzstück, welches den Monitor hält, sind 3 Holzschrauben mit relativ großem Schraubenkopf rein geschraubt. Auf diesen Schraubenkopf wird die Schiene, welche sich rückseitig des Monitors befindet, aufgeschoben. Das Prinzip ist auch bei vielen Bilderrahmen und Wanduhren zu finden. Das Holzstück auf der Fernbedienung wurd vom Fernbedienungsinneren mit Holzschrauben verschraubt. Um das sich die Holzschrauben nicht durch das Plastik ziehen, befindet sich zwischen Schraubenkopf und Gehäuse noch eine Unterlegscheibe.

      IMG_6747.jpg
      Der Monitor arbeitet, wie schon geschrieben, analog. Daher gibt es bei inaktiven Sender oder falscher Empfangsfrequenz einfach nur ein Rauschen.

      IMG_6739.jpg
      X21 mit der "neuen Fernsteuerung" :D .
      Die Fernsteuerung lässt sich auch weiterhin prima Rucksack verstauen. Der Monitor kommt ins vordere Fach, welches recht schmal, dafür recht tief ist. Der Monitor lässt sich mit etwas Kraft von den Schraubenköpfen abziehen und auch drauf stecken. Genau wie gewünscht. Denn so sitzt er straff und wackelfrei. Insgesamt ist die Konstruktion deutlich steifer und stabiler geworden, als ich es erwartet hatte. Da wackelt nix. Selbst wenn man versucht daran zu wackeln.

      IMG_6745.jpg
      Auch die Firefly hat ein Update bekommen. Für Xiaomi Yi gibt es einen Adapter auf 37mm Filtergewinde. Dieser passt leider nicht ganz auf die Firefly S8. Für diese ist er minimal zu groß, so dass ich noch eine Lage Moosgummi drunter geklebt und anschließend fest mit Sekundenkleber verklebt habe. Dadurch hält dieser Adapter nun, als wäre er und das S8-Gehäuse aus einem Guss. Mit im Lieferumfang war ein UV-Filter. Ob ich diesen als Objektivschutz stets drauf lasse, weiß ich noch nicht. Aber auf jeden Fall habe ich nun eine Objektivschutzkappe, welche ich nach jedem Flug zum Schutz des Objektivs drauf setzen kann.

      IMG_6742.jpg
      So sieht das dann aus. Auch sind 3 ND-Filter (ND2, ND4, ND8) von Neewer mit 37mm Filtergewinde hierher unterwegs. Damit kann ich die bei Mittagssonne das Licht etwas dämpfen und somit den Kontrast steigern.

      So, das wars soweit. Wieder was geschafft heute. Ich wünsche Euch eine gute Nacht.
      Liebe grüße vom Stefan. Dem mit der X21.
    • Neu

      @Frankie, vielen Dank. War auch einiges an Arbeit. Zuerst hatte ich vor, mit Aluteilen diese Variante nachzubauen. Aber mit dem, was ich mir im Keller zurecht gesägt hatte, war ich alles andere als zufrieden. Gegen 20 Uhr kam ich dann auf die Idee, die andere Variante mit Holz zu probieren. Dank meiner kleinen Bandsäge waren die Holzteile schnell zugeschnitten und mit Vaters, in Bohrständer eingespannter Bohrmaschine wurde auch das Loch für die Rändelschraube gerade. Die Rändelschraube fand ich zufälliger Weise in Vaters Werkstatt. Ich denke, er wird sie nicht vermissen. Lag da schon Ewigkeiten herum :D . Die Schraube, auf welche die Rändelmutter aufgeschraubt war, ist perfekt. Denn es ist eine, mit einem Vierkant direkt unter dem Schraubenkopf. Dieser wurde durchs erste Verschrauben ins Holz gezogen, wodurch sich die Schraube nun selbst im Holz hält und nicht mehr drehen lässt. Perfekt. so kann ich die Rändelmutter fest anziehen, ohne Angst das sich die Schraube dabei mit dreht.

      Der Rest war dann simpel und schnell gemacht. Noch 3 kleine 2mm Löcher für die Schrauben, auf welche der Monitor aufgeschoben wird, vorgebohrt, gesenkt, da sonst der Schraubenkopf das Holz spaltet und die Schrauben soweit ins Holz geschraubt, dass sich der Monitor leicht, aber straff drauf schieben lässt.

      Nach Absprache mit meiner Hauschefin/Freundin wurde mir auch die Erlaubnis für einen kurzen Testflug heute Nachmittag gegeben. Ich denke, da werde ich auch die alte Q6 mal mitnehmen um das Ganze mal aus der Bodenperspektive zeigen zu können.
      Liebe grüße vom Stefan. Dem mit der X21.
    • Neu

      Hallo Stefan,

      wirklich gut gelungen. Es muß nicht immer Plaste oder Metall sein, Holz tut es auch :)

      Ist das Ganze auch stabil genug (Verbindung Holzteil - Sendergehäuse, seitlicher Druck links rechts)? Der Monitor wiegt ja etwas und das Gehäuse (Plaste) ist sicher nicht sehr massiv. Ging mir so durch den Kopf. Wäre sicher schade, wenn es da zum Bruch kommen kann. Aber vielleicht sind meine Bedenken unnötig. Ansonsten könnte man das Gehäuse von der Innenseite stabiler machen (z.B. mit Epoxidharz und Glasfaser- oder anderes Gewebe).

      Grüße Frank