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IPS, ja, nein, vielleicht ?

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    • Aber ganz ohne GPS schaltet er auch nicht auf das IPS um.

      Die "Geheime" Vorgehensweise von denen immer wieder gelesen wird um das IPS Separat einzuschalten ist keine
      Von Yuneec vorgesehene Stickkombi sondern dient rein zu Testzwecken innerhalb Yuneecs.

      In diesem Thread geht es ja hauptsächlich um die Funktionsweise des IPS
    • Also ich habe mir gerade das neue Video von Fan-Tho-Mas zum IPS angeguckt! :thumbsup:

      Wie immer schön gemacht, aber leider hat das bei Mir so nie funktioniert. GGF hat sich da ja an der Firmware des H diesbezüglich
      seit meinen Versuchen im September was geändert.
      Aber so schön wie in dem Video hat das bei mir nicht geklappt :(
    • Einen fröhlichen Pfingstmontag...
      Ich habe mich heute den Abend mit etlichen "Bedienungsanleitungen" zu unserem Schätzchen eingelesen. U.a. IPS... ich werde es zwar kaum brauchen aber es ist ja immer gut wenn man weiß um was es geht. In diversen Videos heisst es das IPS nach gewisser Zeit automatisch aktiv ist wenn kein GPS gefunden wird... Bei mir passiert da gar nichts.... links auf der Funke steht GPS AQUIRED... rechts oben das Spinnennetz mit Ready.... da sollte doch dann IPS erscheinen.... oder müssen dazu erst wieder die Props moniert werden oder irgendein Schalter umgestellt werden ?
      Gruss Stefan
    • Um IPS zu aktivieren:

      - GPS off
      - Landebeine (beim Start natürlich unten)
      - Die GPS-Anzeige zeigt ready (in Grün)
      - Die Modus-Anzeige zeigt IPS (in violett)

      Manchmal muss man etwas warten bis das IPS angezeigt wird.

      Es sollte unter dem Copter "hell" sein, bei Dunkelheit/Dämmerung/wenig Licht kann der Sensor den Boden nicht erkennen.

      Der Boden sollte möglichst nicht homogen sein, also nicht wie im Beispielvideo von Thomas (schwarzer homogener Teppich) aber auch dort hat es funktioniert.

      Beim fliegen mit IPS:

      IPS funktioniert bis ca. 8m, ab da kann der Sensor (Camera) die Unterschiede des Bodens nicht mehr erkennen.

      Bei Landegestell nach oben wird der H mit IPS on ab 2m nicht mehr tiefer kommen wollen.
      Bei Landegestell nach unten wird der H mit IPS on landen.
      LG

      Steini
    • Ja, da hast Du recht, wir mussten das auch ausprobieren. Man muss sich echt mit dem System auseinandersetzen und probieren. Bei Yuneec nachfragen und wieder probieren. Oben habe ich unsere gesammelten Erfahrungen komprimiert wiedergegeben. Danke auch hier, wieder einmal mehr, an Fan Tho Mass, der unermüdlich testet und darüber Videos macht. Es ist wirklich sehr aufwendig. Dirk hat auch viel getestet in seiner Halle, wir waren über Skype verbunden und haben echt alles mögliche damals ausprobiert. Zum Glück ist alles heile geblieben. Wenn man getestet hat und die Möglichkeiten und die Grenzen des IPS kennt, ist man nicht überrascht und es funktioniert wie es sollte.
      LG

      Steini
    • IPS geht davon aus, wenn Du draußen bist, dass Du mit GPS - Unterstützung fliegen willst.
      InDoor ist der GPS - Empfang beschränkt bzw. nicht vorhanden, sodass das RS/IPS nach einigen Sekunden den Start frei gibt.
      Dazu wird geprüft, ob Copter und Funke GPS - Satelliten empfangen. Werden keine empfangen, wechselt der Copter in den IPS Mode.
      Die IPS - Mode funktioniert ausschließlich im Angle - Mode und wird direkt nach den Start angezeigt.

      Gruß
      Fan Tho Mass
      Hier eines meiner neusten Videos:
      NEU: Yuneec - H520 Videoreihe
    • 'Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das IPS draussen auch bei GPS Empfang zu sehr in die Positionsberechnung mit einfliesst!

      Habe es jetzt schon einige male beobachten können über Flüssen.

      Heute wieder. Wir hatten die Tage ein massives Unwetter und an unserem Fluss entlang hat es einge Bäume entwurzelt.
      Einer davon lag Quer über den Fluss und hat ein wunderbares Motiv abgegeben. Also mit dem Typhoon raus auf über den
      Fluss und versucht einige schöne Fotos davon zu machen.
      Dabei bin ich auch einige Male recht tief geflogen. Da der Fluss nicht besonders breit ist und Rechts sowie Links davon alles
      Bewaldet ist bleibt nicht viel Platz zum Manövrieren.
      Aber so richtig schön Still wollte der TH da nicht stehen. Es sah fast so aus als ober sich der TH immer in Flussrichtung bewegen
      wollte. Musste einige male ganz schön nachkorrigierien um nicht in den liegenden Baum reinzufliegen.

      Oder hat das was mit GPS Signal Reflektionen zu tun die durch die Wasseroberfläche entstehen können.
      Habe schon die eine Oder andere Theorie gelesen, wonach der GPS Empfang bei den Drohnen über Wasser negativ beeinträchtigt
      werden kann weil es durch die Wasseroberfläche reflektionen gibt und die Drohne entsprechend kein "Gutes" GPS signal bekommt
      obwohl z.B 18 Sateliten empfangen werden!
    • Hallo Spookymike,

      das IPS ist sekundär für die Positionsbestimmung zuständig.
      Während des Initialisierungsvorganges wird zuerst nach Satelliten gesucht. Werden keine Satellitendaten empfangen, wird auf das IPS umgeschalten und die Positionsbestimmung via IPS durchgeführt.
      Es gibt zwei mögliche Ursachen für das von Dir angesprochene Phänomen.
      1. die Reflexion der GPS Daten in Bodennähe (kann reproduziert werden durch Flüge in Bodennähe)
      2. homogene Oberflächen wie Wasser verleiten den Typhoon H dazu, zu driften, denn der Copter bzw. das IPS liefert Bilder, die denen der vorangegangen gleichen
      In diesem Fall tippe ich auf Nr. 1, hier wäre die Telemetrie vlt auch hilfreich, wie zum Beispiel die GPS stärke war.

      Gruß
      Fan Tho Mass
      Hier eines meiner neusten Videos:
      NEU: Yuneec - H520 Videoreihe
    • Fan Tho Mass schrieb:

      Hallo Spookymike,

      das IPS ist sekundär für die Positionsbestimmung zuständig.
      Während des Initialisierungsvorganges wird zuerst nach Satelliten gesucht. Werden keine Satellitendaten empfangen, wird auf das IPS umgeschalten und die Positionsbestimmung via IPS durchgeführt.
      Es gibt zwei mögliche Ursachen für das von Dir angesprochene Phänomen.
      1. die Reflexion der GPS Daten in Bodennähe (kann reproduziert werden durch Flüge in Bodennähe)
      2. homogene Oberflächen wie Wasser verleiten den Typhoon H dazu, zu driften, denn der Copter bzw. das IPS liefert Bilder, die denen der vorangegangen gleichen
      In diesem Fall tippe ich auf Nr. 1, hier wäre die Telemetrie vlt auch hilfreich, wie zum Beispiel die GPS stärke war.

      Gruß
      Fan Tho Mass
      Habe jetzt mal das Telemetriefile durchgersehen, aber keine Besonderen Auffälligkeiten meiner Meinung nach. Einzig was ich immer wieder Seltsam finde ist wie Lange es Dauert, bis der TH, Obwohl "GPS_ACC" und die Satelitenanzahl soweit OK aussehen.
      Auch der Barometerwert ist etwas seltsam, aber ich denke da an einen Wertedrift durch die Temperatur. Ich bin genu dort gelandet wo ich gestartet bin, habe aber einen Werteunterschied von ca. 7m. Hänge mal das Logfile an. ;)
      Dateien
    • Spookymike schrieb:

      'Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das IPS draussen auch bei GPS Empfang zu sehr in die Positionsberechnung mit einfliesst!

      Habe es jetzt schon einige male beobachten können über Flüssen.
      Hast Du meinen Thread zu diesem Thema gesehen: IPS-Kamera abkleben...?

      (Der Titel war ursprünglich "Realsense-Kamera abkleben", das führte wohl zu Missverständnissen, daher gerade editiert.)

      Ich halte es durchaus für möglich, dass die über die IPS-Kamera erfasste Verschiebung mit in die Positionsbestimmung einbezogen wird. Über Bäumen und Flüssen macht das dann bei niedriger Flughöhe im Schwebeflug oder bei sehr langsamer Bewegung Probleme. Leider bin ich bislang nicht zu ausführlichen Experimenten gekommen. Und dann hat man ja auch noch Luftverwirbelungen durch den Copter selbst, durch Astwerk und schnell fließendes Wasser, das macht es dann auch nicht gerade einfacher. search


      Man könnte natürlich mal eine große Plane mit irregluärem Muster unter einem schwebenden Copter durchziehen und dann... thinking


      Spookymike schrieb:

      Auch der Barometerwert ist etwas seltsam, aber ich denke da an einen Wertedrift durch die Temperatur. Ich bin genu dort gelandet wo ich gestartet bin, habe aber einen Werteunterschied von ca. 7m. Hänge mal das Logfile an. ;)
      7m können schnell mal passieren. Da der Multicopter seine Position im Raum ohnehin ständig durch eine Art sehr komplizierte Koppelnavigation unter Zuhilfenahme aller Sensoren berechnet (auch des GPS, welches auch eine - mittelmäßig genaue - Höheninformation liefert) , wird eine Drift des Höhenmessers ggf. durch den Algorithmus ausgeglichen. Außerdem hast Du ja noch den Ultraschallsensor nach unten für niedrige Höhen, es sollte also nichts passieren.
      "Wer etwas erreichen will, der sucht sich Ziele, und wer etwas verhindern will, der hat Gründe.
      Und wir leben in einem Land, in dem verstärkt durch die Medien eine Diktatur der Gründe über die Ziele vorliegt."
      Richard David Precht