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Ratschlag bei Eigenbau

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    • Ratschlag bei Eigenbau

      Hallo Zusammen,

      ich bräuchte mal euren Ratschlag!
      Ich möchte mir einen Quadrocopter bauen und weis nicht welchen Rahmen (Größe, Art) ich mir kaufen soll.
      Geplant ist es eine GoPro, eine kleine FPV Kamera, den Cube Autopilot von Pixhawk und reserve für ca 300-400gr zusätzlicher Last zu berücksichtigen.
      Hat jemand eine Empfehlung für mich? (Rahmen, Motoren, Propellergröße)
      (Zur Info ich kann fliegen, jedoch bisher nichts komplett selbst gebaut)

      Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen!
      Viele Grüße,
      Matthias
    • Hallo Matthias, ich hatte mir mal einen Kopter mit den damaligen Steuerplatinen gebaut und war durch die Instabilität während des Fluges nicht begeistert. ich kenne den Cube Autopilot von Pixhawk nicht, aber sicher ist die Elektronik von heute bedeutend eigenstabiler, so daß man sich während des Fluges wirklich auf andere Sachen wie Kamera usw. konzentrieren kann.

      Ich würde mindestens 3s-Lipo mit mind. 5Ah vorsehen, um genügend Reserve zu haben.
      Probs: 08/45, Abstand der Motoren ca. 250mm, ...damit bekam ich locker die Fujifilm Finepix REAL 3D in die Luft, aber wie gesagt, es war ziemlich wackelig und machte nicht wirklich Spaß.

      Um keine exotischen Akkus bestellen zu müssen, schalte ich bei Eigenbauten bereits vorhandene geläufige Akkus aus meiner Sammlung entweder parallel oder wie beim Helikopter zu einem 6s-Akku in Reihe zusammen. Diese Akkus sollten das gleiche Baujahr und die gleiche Kapazität besitzen und möglichst die gleiche Zyklenzahl hinter sich haben. Zu diesem Zweck klebe ich die Akkus mit Tesa zusammen und lade sie immer parallel mit entsprechenden Adapterkabeln und mache mit dem Markerstift nach jeder Ladung einen Strich am Akku. Nach 120 Zyklen und mehr werden sie dann nur noch in Sendern o.ä. verwendet.
    • Hallo,

      ich habe in drei Eigenkonstruktionen einen Pixhawk (Kleiner Bruder des Cube und somit auch preiswerter) als FC eingebaut: Ein Quadkopter, ein Hexakopter und ein Octakopter. Alle haben ein sehr ruhiges Flugverhalten - sie sind auch bei Wind ohne GPS-Unterstützung leicht und sicher zu fliegen.

      Aber du möchtest ja einen Quadkopter bauen. Meine Eckdaten: Motorkreisdurchmesser 76 cm, 16 Zoll Carbon-Props, 6s 8000 mAh Lipo, Zuladung mehr als 1000 g, Fugzeit ca 20 min. Alle Bauteile wurden von mir gezeichnet und aus GFK gefäst. Arme aus 16 mm Carbonohr. Aluverbinder/Kunststoffverbinder wurden gekauft. Der Kopter wird mit einer Multiplex-Royal16 gesteuert. Neben den Standart-Funktionen können aus Mission mit Camerasteuerung geflogen werden (Software: Mission Planer von Michael Oborne). Ein Gimbal für eine Gopro wurde fertig gekauft (eine Eigenkonstruktion mit Servos war zu langsam und nicht ganz spielfrei).

      Ingo
    • Hallo Matthias,

      welche Sachen hast du schon für dein Vorhaben - welche Steuerung willst du benutzen - hast du schon Erfahrungen mit der Ardupilot-Software (der Pixhawk baut darauf auf!) - kannst du einen Copter, auch bei Wind, ohne GPS-Unterstützung fliegen ?

      Ein Quadkopter mit 1000 g Abfluggewicht benötigt eine Motorleistung von 120 bis 150 Watt um zu schweben. Beim Abfangen in kritischen Situationen muss man diese Leistung mal 4 nehmen. Bei einem 3S-Akku (11,1 Volt) müsste meine Stromversorgung 50 A ohne Spannungseinbruch bewältigen. Bei deinem Vorhaben, dass in der Entwicklung noch nicht gewichtsoptimiert ist, kommst du schnell an 2000 g - die Ströme können kurzzeitig bis 100 A steigen! Ein Spannungseinbruch würde zum Neustart des FCs und damit unweigerlich zum Absturz führen. Anstelle von 3S 5000 mAh somit besser 6S 2500 mAh nehmen (gleiches Grwicht!)

      Die Ardupilot-Software ermöglicht ermöglicht eine wirklich optimale Einstellung des Copters, nur gibt es auch weitaus mehr als 100 einstellbare Parameter!

      Ingo